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Wien 2011 November 2, 2011

Montag angekommen un bis heute (Mittwoch) schon viel gesehen.
Gestern war auch hier Feiertag un so fiel das Technische Museum flach, weil zu.
Naja, dafür waren wir an der Donau und im Stadtpark.
Heute geh ich dann ins Museum.

Die letzen zwei Abende hab ich „Wenn Rosenblätter fallen“ gesehn.
Wie bereits erwartet in anderer Besetzung in Datteln.
Jana Stelley spielt hier, in Wien die Iris.
Ich weiß echt nit, wer mir besser gefällt, sie oder Stefanie.
Was soll ich sonst schreiben?
Das Musical ist der Hammer, ebenso die Darsteller.
Wers nit gesehen hat is selber Schuld.
Gestern hatten wir kurz die Chance mit Rory Six zu sprechen, der das Stück mit Kai Hüsgen geschrieben hat.
Sympatischer Mensch, mit vielen Ideen, schade, dass der KartenVerkauf nur so gering ist, das haben weder er, noch die Darsteller verdient…

Dirk

Naja, ich werd ma aufstehen un dann gehts in den Tag.


Das Technische Museum war schön und hat sich echt gelohnt, ich hab unter nem echten Schmelzkessel gestanden und einen Rettungsheli bestaunt.
Die Bim ärgert mich, fährt mir ständig vor der Nase weg…
Naja, sitzte jetzt erstma im Warmen un überleg mir, wann ich Richtung Stephansplatz fahren soll.

Da ich gestern echt früh in der Stadt war bin ich nochwas rumgelaufen un hab dabei ein schönes Cafe entdeckt, dort hab ich schwarzenTee mit frischer Minze getrunken, interessant aber sehr lecker.

Interessant war auch SisterAct.
Es gab im Vergleich zu Hamburg einige Änderungen, Änderungen an Stellen, dich ich nicht für nötig gehalten hab.
Naja, ich will mich nicht beschweren, ich hatte die perfekte Besetzung!
Komplette First Cast UND Riccardo!
Die Cast war echt klasse un die Stehplätze rechts neben dem Beleuchterkasten sin echt zu empfehlen!!
Hab zwar zwei Szenen nit gesehen, aber dafür den Rest echt gut gesehen.
Die Gangster sind irgendwie…bescheuerter als in Hamburg, könnte auch einfach daranliegen, dass es Drew (hat der überhaupt Körperspannung?), Martin( Oberchecker) und Arcangelo (vom Affen zum Türken), waren.
Thada sah im ersten Moment aus wie Heller…
Und Ana is der größte Kracher überhaupt.
Fand ich Patricia in Hamburg schon starkt, so hat Ana das ma sowas von übertroffen.
Von den Änderungen ma abgesehen, hat mir SisterAct Wien besser gefallen, einfach auch, weil die Besetzung noch besser ist, als in Hamburg.

Ana

Heute treffe ich mich um halb zwei mit Patrizia und dann bummeln wir durch die Stadt um dann aufs Schiff nach NY zu gehen.

Das schiff hat abgelegt un is in NY angekommen.
Es war eine schöne Show, aber das Publikum war grausig un die zwei Älteren waren etwas langsam, ich glaub der Dirigent hats wegen ihnen das Tempo gedrosselt.
Aber wer hat den nu gespielt?
First Cast, heißt Ann, Andreas, Andy, Gianni.
Zu meiner Freude standen Andre und Manuel ebenfalls auf der Bühne.
NY macht immer wieder Spaß.

Gianni


Andre

Ja, was soll ich noch schreiben, außer, dass es in gut ner Stunde Richtung Flughafen geht.
Meine Stimme lass ich wohl hier…
Aber es war echt schön.
Tolle Leute getroffen un tolle Stücke gesehen.
DANKE!!

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Two different Evenings Oktober 2, 2011

Das Wochenende konnte für mich nicht schnell genug kommen.
Es standen wir super Abende an.

Die ganze Woche habe ich gehofft und gebangt und am Ende hat sich das ausgezahlt ;).

Freitag Abend ging es im Eilschritt ins Capitol.
Endlich wieder Time warp!!

30.9.11 Rocky Horror Show
Was soll ich groß schreiben?

ES WAR DER HAMMER!!!!

Das Beste des Abends?
JANA!!
Ich habe die ganze Woche gesagt, wenn wir Jana schon nicht am Samstag haben, dann will ich sie zumindest am Freitag als Colambia haben…
Wünsche werden abunzu echt wahr <3.

Jana war echt toll, genau wie der Rest der Cast.
Die waren voll auf Ostereinern!!
Aber einfach nur genial!!!

ICH WILL JANUAR HABEN!!!

Mit einem echt zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht ging es zurück und in Gedanken war ich schon beim nächsten Event.

SamstagNachmittag ging es nach Waltrop (ich weiß immernoch nit genau, wo das liegt, aba 7,4Km von Bernd weg…) dort haben wir mit Mellys Family was gegessen um dann gestärkt nach Datteln zu fahren.

1.10.11 Wenn Rosenblätter fallen

Wo soll ich anfangen?
Ich weiß es echt nicht.
Ich bin immernoch etwas neben mir.
(Danke Flo, fürs da sein;))
Selten, eigentlich nie hat mich ein Stück dermaßen persönlich berührt, dass ich so viel heulen musste…
Klar ich hab schon die ein oder andere Träne im Theater verdrückt, aber zwei ganze Taschentücher mussten dran glauben und jetzt, beim Schreiben hab ich auch wieder Tränen in den Augen.
Aber was macht dieses Musical zu etwas so besonderem?
Zum einen die Geschichte:
Wenn Rosenblätter fallen…

…erzählt die Geschichte des 19-jährigen Till, dessen alleinerziehende Mutter Rose kürzlich an Krebs verstorben ist. Von nun an auf sich allein gestellt bleiben ihm allein die Erinnerungen und die Briefe, die ihm Rose vor ihrem Tod geschrieben hat, damit sie ihn durch sein Leben begleiten. Der Schmerz und die Trauer über den noch nicht verarbeiteten Verlust werden stärker, als Till im Studium die gleichaltrige Iris kennenlernt. Beide kommen sich rasch näher, doch auf verstörende Weise erinnert sie Till mit ihrer quirligen und offenen Art an seine Mutter. Hin und hergerissen zwischen Liebe und Trauer wirft er sie schließlich hinaus und sucht Halt in den Briefen, die seine Mutter ihm hinterlassen hat. Noch einmal durchlebt Till ihre letzten gemeinsamen Monate, Roses Kampf gegen den Krebs, Momente der tiefsten Verzweiflung, aber auch der Hoffnung und Liebe.

Er erkennt, dass er sich seinen Gefühlen und der eigenen Rolle in dieser Geschichte stellen muss, um die Vergangenheit zu bewältigen.
http://www.rosenblaetter-musical.com/SHOW.html

Rory Six und Kai Hüsgen haben dieses Stück gemeinsam geschrieben und etwas wundervolles geschaffen.

Mit Dirk Johnston als Till, Carin Filipcic als Rose und Stefanie Köhm als Iris standen drei Darsteller auf der Bühne, die, die Zuschauer in die Geschichte ziehen konnten.
Ich hab mich nicht als Theaterbesucher gefühlt sondern irgendwie wie mittendrin.
Vielleicht einfach auch deshalb, weil mir das Stück so nahe ging.
Dennoch zeugt es von einer unglaublichen Kunst der drei, so mitreißend zu spielen.
Ich war fasziniert und geschockt zu gleich.
Das Stück ist definitiv eines der tiefgreifensten Stücke die ich je gesehen habe.
Und auch wenn ich mir sicher bin, dass ich nochmal so fertig sein werde, werde ich es mir in Wien erneut anschauen.
Dieses Stück ist, wie Bernd so schön gesagt hat, ein Juwel!!
Ein Juwel, das gepflegt werden muss und keiner großen Bühne, großer Cast bedurft.

Um den Abend abzurunden habe ich viele tolle Leute getroffen und zwei äußerst lustige Gespräche mit Darstellern geführt;)

Stefanie


Carin

Fazit:
Das Weinen hat sich gelohnt, es geht mir besser;).