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Die Tagebücher von Adam und Eva April 8, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 10:24 am
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5.04.12 Datteln

Etwas neues und völlig unbekanntest sehen und dafür nach Datteln fahren??
Klar, immer wieder gerne.
Auch wenn es sich in diesem Fall nicht um eine Eigenproduktion des KatEllis sondern um die Idee von Marc Seitz handelt.

Ich habe mir im Voraus nichts dazu durchgelesen oder angehört. Einizig den Ausschnitt von der Schreibmaschine 2010 (oder war es 2011) mit Lucy und Eise kannte ich.

War aber auch nicht schlimm, ich lasse mich ja gern auf neues ein und wieder wurde ich im KatiElli nicht enttäuscht. Noch nie bin ich da raus und habe gesagt, dass es schlecht war.

Spricht für die Qualität der dort gezeigten Stücke und die Auswahl, die Bernd trifft.

Zum eigentlichen Stück:
Vera und Alex als Eva und Adam.
GRANDIOS.
Die zwei harmonieren miteinander und spielen miteinander, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.

Eva ist neu im Paradis und unglaublich neugierig und vorallem eine richtige Quasselstrippe.
Adam ist schon was länger da, ein Faulpelz und nicht sonderlich angetan von dem Eindringlin.

Erst nach und nach lernen die beiden miteinander umzugehen und wie sie nicht bloss aneinander vorbei leben.
Dazu muss allerdings Evas Neugier siegen und sie essen beide von den verboteten Äpfeln, nur um am Morgen danach nackt in einer völlig anderen Welt zu erwachen.
Es folgt ein riesen Streit und die zwei gehen auseinander.
Eva schenkt Kain dasLeben und Adam kommt zu ihr zurück, kurze Zeit später folgt Abel.
Die Geschichte nimmt ihren Lauf und kommt da an, wo sie began, beim Fortgang Kains.

Irgendwie hab ich jetzt die Hälfte vergessen, so die Sache mit dem Zettelschreiber und die Sache mit Lilith…
Egal!

Schön war es und ziemlich lustig.

 

Et Lisbeth April 1, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 9:30 am
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31.3.12

Auf nach Datteln zu Et Lisbeth.

Überraschung des Abend: Bernd als Malcom ;)…ich geb zu, ich wusste es ;).
Es war wie erwartet toll und dennoch hat Malcom gefehlt.
Bernd durfte einige geniale Songs singen wie „Sweet Travesite“ oder ein umgedichtetetes „Das Lied, das jeder liebt“, da musste ich ein paar Tränchen verdrücken, weil ich seit dem 13.9.9 nie wieder ein Lied aus S. auf der Bühne erlebt habe (Wenn man Always look on the bright side ausklammert;) ) und es war schon irgendwie..ka..komisch, aber es war auch total schön.

Aber worum geht es in Et Lisbeth? Um das Musical an sich, wie hart dieses Business ist und wie man es am Besten auf die Schippe nehmen kann.

Zwei Frauen und zwei Männer schlüpfen im Verlauf des Abends in verschiedene Rollen und nehmen sich selbst und das Business auf die Schippe, eine Hauptdarstellerin singt sich als Et Lisbeth durch das Stück, nur um am Ende aus dem Traum zu erwachen uns zu sagen, sie wolle doch kein Musical-Star werden wie die Uwe Kröger.

Spaß ohne Ende, soviel, dass die Darsteller auch den ein oder anderen Lachanfall hatten.

 

Das erste FebuarWochenende oder eine Reise in die Welt der Musicals und eine Fahrt in den Dschungel Februar 5, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 3:00 pm
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Freitag den 3.2.12 ging es mit Melly zu ihren Eltern.
Mit ihrer Tane und Mama ging es Abends Richtung Ahlen um dort in der Stadthalle „Musical Highlights“ zu gucken.

Unsere Plätze in Reihe 8 waren eigenlich ganz gut und ich konnte die meißte Zeit sehen, wer da was auf der Bühne machte.
Wirkte mir der erste Teil noch etwas zu choreographiert und hölzern, so überzeugte mich der zweite Teil.
Die Darsteller hatten Spaß un dieser übertrug sich mehr oder weniger auch auf das Publikum.

Auf der Bühne standen:
Daniel Dodd-Ellis
Petter Bjällö
Karin Hylander
Philipp Hägeli
Sabine Neibersch
Anna Thoren

Das Programm des Abends:
(Danke an Tatjana für die Liste ;))
1. Akt
Willkommen – Cabaret – Alle

Ol´man river – Show Boat – Daniel Dodd-Ellis
Ich muss verstehn – J&H – Petter Bjällö
Schaff die Männer ran – J&H – Frauen

Wenn ich tanzen will – Eli – Karin Hylander, Philipp Hägeli
Ich gehör nur mir – Eli – Sabine Neibersch

Kleiner Horrorladenmedley
Ouvertüre – Daniel Dodd-Ellis
Kleiner Horrorladen – Frauen
Zahnarzt – Philipp Hägeli
Im grünen Nirgendwo – Karin Hylander
Plötzlich ist Seymour – Petter Bjällö, Karin Hylander, alle

The impossible dream – Der Mann von La Mancha – Daniel Dodd-Ellis

Engel aus Kristall – 3M – Philipp Hägeli

Tot zu sein ist komisch – TdV – Anna Thoren
Totale Finsternis – TdV – Sabine Neibersch, Petter Bjällö

Hair Medley
Aquarius – Alle
I´ve got life – Petter Bjällö
Good morning starshine – Frauen
Let the sunshine in – Alle

2. Akt
König der Löwen Medley
Ewiger Kreis – Alle
Er lebt in Dir – Daniel Dodd-Ellis, alle
Hakuna Matata – Männer, alle
Kann es wirklich Liebe sein – Sabine Neibersch, Philipp Hägeli
Schattenland – Karin Hylander, alle

Gold von den Sternen – Mozart – Sabine Neibersch

Sunset Boulevard – Sunset Boulevard – Petter Bjällö

Papa´s Blues – StEx – Daniel Dodd-Ellis

Erinnerung – Cats – Sabine Neibersch

Mehr will ich nicht von Dir – PdO – Petter Bjällö, Karin Hylander

Joseph Medley
Prolog – Anna Thoren
Wie von Traum verführt – Philipp Hägeli, alle
Schließt jede Tür – Philipp Hägeli, alle
Go go Joseph – Alle

Cabaret – Cabaret – Karin Hylander

Der Zauberer und ich- Wicked – Anna Thoren

Rocky Horror Medley
There´s a light – Sabine Neibersch, Philipp Hägeli, alle
Sweet transvestite – Petter Bjällö, alle
Time warp – Alle

Dirty Dancing Medley
Yes – Sabine Neibersch
Hungry eyes – Philipp Hägeli
Be my baby – Anna Thoren
Love is strange – Sabine Neibersch, Petter Bjällö
Time of my life

Zugaben
IWNNINY Medley
Aber bitte mit Sahne
17 Jahr blondes Haar
Mit 66 Jahren
Ich war noch niemals in NY

Wie ich bin – Wicked

Sechs tolle Darsteller und viele tolle Stücke.
Hat viel Spaß gemacht!!

Am 4.2.12 ging es von Beckum nach Datteln zu Bernd ins KatiElli.
„King Kong“ sollte aufgeführt werden, der Name bereitete mir Schrecken, ich kannte die Story nur grob und hielt nicht viel davon.
Einer der ersten Gedanken war, wie es wohl gelingen könne, einen Affen auf die Bühne zu stellen, doch recht schnell war klar, es würde den Affen nicht direkt sondern nur indirekt geben, das lockte mich und halt einfach weil es das KatiElli ist.
Ich wurde, wieder einmal, nicht enttäuscht.
Ich hatte die Befürchtung, es könnte laut und groß werden, doch es war das Gegenteil, klein und leise.
Um auf die Reise zu Kong zu gehen, benötigt man bloss eine Kulisse, die sich drehen lässt und an der man alles anbringen kann, was man braucht, so verwandelt sich die Kulisse vom Diner zum Urwald und zu letzt, weil sie gekippt wird, sogar zum Empire State Building.
Die Lieder waren durchweg toll und eines verfolgt mich immer noch „Südwestlich von Jawa..“.
Eine großartige Kulisse ist das eine, großartige Darsteller das andere.
Manchmal braucht es bloss drei Personen um alle Gefühle darszustellen.

Bernd Julius Arends, Katharina Koch, Harald Tauber

Funktionieren als Trio und als Einzeldarsteller grandios.

Katharina Koch spielt die Schauspielerin Ann, von völlig verzweifelt bis hinzu himmelhoch jauchzend alles ist dabei, doch beeindruckend ist nicht nur ihre Stimme, sondern auch ihr Schauspiel mit Kong, der ja nicht als Spielpartner zu Verfügung steht und dennoch schafft sie es, dem Zusschauer zu vermitteln, er wäre da und sie würde mit ihm interagieren.

Harald Trauber spielt den Kapitän des schiffs, ein ziemlicher griesgram, der mit Fortschreiten der Reise feststellen muss, dass er doch nicht so gefühlskalt ist und so begibt er sich in Lebensgefahr um Ann zu retten.

Bernd Julius Arends spielt den Regiesseur, der ein Menschenleben auf Spiel setzt um den perfekten Filmmoment zu bekommen. Skrupelos und bereit über Leichen zu gehen. Man bekommt am Ende das Gefühl, dass er es verdient hat zu sterben, da er den Tod anderer in Kauf nimmt um sich zu profilieren und reich zu werden.

Und Kong?
Ja auch Kong war auf der Bühne, zumindest seine Brust, die durch einen Fellvorhang darstellt wurde und eine seiner Hände;).

Fazit:
Hingehen, faszinieren lassen !!!

Klick

 

Two different Evenings Oktober 2, 2011

Das Wochenende konnte für mich nicht schnell genug kommen.
Es standen wir super Abende an.

Die ganze Woche habe ich gehofft und gebangt und am Ende hat sich das ausgezahlt ;).

Freitag Abend ging es im Eilschritt ins Capitol.
Endlich wieder Time warp!!

30.9.11 Rocky Horror Show
Was soll ich groß schreiben?

ES WAR DER HAMMER!!!!

Das Beste des Abends?
JANA!!
Ich habe die ganze Woche gesagt, wenn wir Jana schon nicht am Samstag haben, dann will ich sie zumindest am Freitag als Colambia haben…
Wünsche werden abunzu echt wahr <3.

Jana war echt toll, genau wie der Rest der Cast.
Die waren voll auf Ostereinern!!
Aber einfach nur genial!!!

ICH WILL JANUAR HABEN!!!

Mit einem echt zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht ging es zurück und in Gedanken war ich schon beim nächsten Event.

SamstagNachmittag ging es nach Waltrop (ich weiß immernoch nit genau, wo das liegt, aba 7,4Km von Bernd weg…) dort haben wir mit Mellys Family was gegessen um dann gestärkt nach Datteln zu fahren.

1.10.11 Wenn Rosenblätter fallen

Wo soll ich anfangen?
Ich weiß es echt nicht.
Ich bin immernoch etwas neben mir.
(Danke Flo, fürs da sein;))
Selten, eigentlich nie hat mich ein Stück dermaßen persönlich berührt, dass ich so viel heulen musste…
Klar ich hab schon die ein oder andere Träne im Theater verdrückt, aber zwei ganze Taschentücher mussten dran glauben und jetzt, beim Schreiben hab ich auch wieder Tränen in den Augen.
Aber was macht dieses Musical zu etwas so besonderem?
Zum einen die Geschichte:
Wenn Rosenblätter fallen…

…erzählt die Geschichte des 19-jährigen Till, dessen alleinerziehende Mutter Rose kürzlich an Krebs verstorben ist. Von nun an auf sich allein gestellt bleiben ihm allein die Erinnerungen und die Briefe, die ihm Rose vor ihrem Tod geschrieben hat, damit sie ihn durch sein Leben begleiten. Der Schmerz und die Trauer über den noch nicht verarbeiteten Verlust werden stärker, als Till im Studium die gleichaltrige Iris kennenlernt. Beide kommen sich rasch näher, doch auf verstörende Weise erinnert sie Till mit ihrer quirligen und offenen Art an seine Mutter. Hin und hergerissen zwischen Liebe und Trauer wirft er sie schließlich hinaus und sucht Halt in den Briefen, die seine Mutter ihm hinterlassen hat. Noch einmal durchlebt Till ihre letzten gemeinsamen Monate, Roses Kampf gegen den Krebs, Momente der tiefsten Verzweiflung, aber auch der Hoffnung und Liebe.

Er erkennt, dass er sich seinen Gefühlen und der eigenen Rolle in dieser Geschichte stellen muss, um die Vergangenheit zu bewältigen.
http://www.rosenblaetter-musical.com/SHOW.html

Rory Six und Kai Hüsgen haben dieses Stück gemeinsam geschrieben und etwas wundervolles geschaffen.

Mit Dirk Johnston als Till, Carin Filipcic als Rose und Stefanie Köhm als Iris standen drei Darsteller auf der Bühne, die, die Zuschauer in die Geschichte ziehen konnten.
Ich hab mich nicht als Theaterbesucher gefühlt sondern irgendwie wie mittendrin.
Vielleicht einfach auch deshalb, weil mir das Stück so nahe ging.
Dennoch zeugt es von einer unglaublichen Kunst der drei, so mitreißend zu spielen.
Ich war fasziniert und geschockt zu gleich.
Das Stück ist definitiv eines der tiefgreifensten Stücke die ich je gesehen habe.
Und auch wenn ich mir sicher bin, dass ich nochmal so fertig sein werde, werde ich es mir in Wien erneut anschauen.
Dieses Stück ist, wie Bernd so schön gesagt hat, ein Juwel!!
Ein Juwel, das gepflegt werden muss und keiner großen Bühne, großer Cast bedurft.

Um den Abend abzurunden habe ich viele tolle Leute getroffen und zwei äußerst lustige Gespräche mit Darstellern geführt;)

Stefanie


Carin

Fazit:
Das Weinen hat sich gelohnt, es geht mir besser;).