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Ich blogge jetzt auch mal

Best Blog Award! März 29, 2013

Filed under: Aktionen,Berichte — haikoelschen @ 1:35 pm
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Die liebe Lea hat mir den Best Blog Award verliehen.
Danke!
best blog
Wie das funktioniert?
Man nominiert die Blogger, die man gerne liest, die aber weniger als 200 Follower haben. Von allen Nominierten werden 11 Fragen beantwortet und dann wiederum 20 Blogger nominiert.
Dabei kann man neue Blogs entdecken und untereinander Kontaktknüpfen.

Die Fragen:

1. Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Ehrlich, lieber ne Nachspeise ;).

2. Was ist dir wichtiger bei einer Person: die Persönlichkeit oder die Erscheinung?
Die Persönlichkeit ist mir wichtiger, aber dazu muss ich erst mal über das Erscheinungsbild hinwegsehen können ;).

3. Wann hast du den Blog gegründet?
12.09.2010

4. Welche Person hat dich bisher inspiriert in dieser Welt mit etwas Neuem anzufangen?
Melly

5. Verfolgst du viele Blogs?
Geht so. Ich gucke mehr oder weniger regelmäßig rein.

6. Kochst du lieber selbst oder lässt du dich lieber bekochen?
Definitiv koch ich lieber! Auch wenn ich mich ab und zu gern bekochen lasse, so ist es mir lieber, wenn ich bestimme wann es was gibt.

7. Welches Buch liest du momentan?
Der magische Dieb- Sarah Pineas

8. Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlebt?
Mein DiddelShirt, das hab ich glaub ich seit 15 Jahren, oder mehr.

9. Was ist dein Lieblingsrezept?
Hm. Käsekuchen! Eigentlich ist das aus dem Buch meiner Mama, aber ich benutze es ziemlich oft <3.

10. Welche Eigenschaften einer Person sind dir in einer Freundschaft wichtig?
Humor und Loyalität.

11. Was ist dein Lieblingsfilm?
Notting Hill ❤

Meine Nominierten:
„Anja“
„Esther“
„Jule“
„Lea“
„Melly“
„Sigi“
„Patty“
„Denise“
„Quergedachtes“
„Anne// SherlockBBC Germany“

Ja, ich lebe noch.
Ich habe die KiTa gewechselt und es ist toll <3.

Frohe Ostern euch.

 

Irish Celtic und SnoWhite März 8, 2013

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 2:47 pm
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Abgesehen von ein bisschen Dramatik in meinem Leben war ich Tatsache in einer Show und in einem Musical!
(Ich stehe mehr oder weniger vor dem Wechsel der Praktikumsstelle, weil es menschlich nicht mehr passt und man meine bisherige Leistung mit mangelhaft bewerten wird…)

Im Oktober letzten Jahres gab es im Catszelt Werbung für Irish Celtic im MusicalDome.
Abgesehen davon, dass es im Wohnzimmer stattfinden sollte interessierte mich die Show, so ging es am 24.02. im Schneeregen in unser Wohnzimmer, dass gar nicht mehr wie unser Wohnzimmer aussieht, zumindest im Saal.
Es fehlen mindestens vier Reihen und es gibt einen Orchestergraben!
Jetzt ist es noch schwieriger mit dem Rollstuhl auf die linke Seite zu gelangen, es war milimeterarbeit, abgesehen davon, dass die Rolliplätze nun am Arsch der Welt liegen! Und es sind nur noch drei.
Aber zur Show.

Es war interessant, unterhaltsam und sehr schön.
Es war sehr lustig gemacht mit dem Erzähler und einer schönen Geschichte.
Unglaublich, was die Tänzer da auf die Bühne bringen und wie schnell die ihre Füße bewegen können!
Steptanz ist unglaublich anstrengend, gerade dann wenn es so aussehen soll, dass es voll easy ist!
War ein schöner, wenn auch kurzer Nachmittag.

Am 02.03. war es soweit mein erstes Musical dieses Jahr!
SnoWhite in Bonn!
Verstörend aber gut.
Wenn ich nicht die Geschichte von schneewitchen gekannt hätte, wäre ich wohl sehr aufgeschmissen gewesen, den einen roten Faden gab es nicht wirklich.
Aber die Darsteller waren durch die Bank weg GENIAL!
Vom Zwerg über die Hexe zu Schnewittchen bis zum Jäger!
Tolle Cast, tolle Stimmen, interessante Lieder und Szenen. (Der Saal tobte, als der Oberzwerg zeigte, wen er so alles nachmachen kann!)
Wie gesagt, es war verstörend aber gut.
Hat viel Spaß gemacht.
Und wir haben Moni, Jule und Monis Papa getroffen^^.

 

Fazit der BloggerTage #EinfachSein März 3, 2013

Filed under: Aktionen,Berichte — haikoelschen @ 5:14 pm
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Drei aufregende Tage liegen hinter mir.
Nicht nur, dass ich mich zum ersten Mal an einer OnlineAktion beteiligt habe, nein ich habe ganze neue Eindrücke bekommen, besonders zum Thema Autismus.

Vielen Dank an http://quergedachtes.wordpress.com/ für diese Idee und Verwirklichung dieser!

Knapp 60 Beiträge habe ich nun gelesen.
Einige haben mir richtig gut gefallen, andere hab ich nicht verstanden, andere fand ich nicht gut. Aber das ist subjektiv!
Ich werde im folgenden meine Lieblingsbeiträge verlinken.

http://marcel-gibtgas.de/blogspot/helfer/ Helfer- Der E-Rolli und sein Schatten
http://dasfotobus.wordpress.com/2013/03/01/begegnungen/ Begegnungen
http://meilert.net/2013/03/01/schau-das-madchen-im-rollstuhl-dort-an-sie-hat-es-sehr-schwer-uber-menschen-mit-behinderung-als-teil-eines-buhnenstucks/ “Schau das Mädchen im Rollstuhl dort an, sie hat es sehr schwer” – Über Menschen mit Behinderung als Teil eines Bühnenstücks (Nein, das mache ich nicht, weil der von Melly ist, sondern weil er mir gut gefällt 😉 )
http://innerwelt.wordpress.com/2013/03/02/reizuberflutung-autistische-wahrnehmung-und-was-sie-fur-mich-bedeutet/ Reizüberflutung- autistische Wahrnehmung und was sie für mich bedeutet
http://www.kiezkicker.de/blog/2013/03/autistisches-temperaturempfinden-und-alleinsein-im-fussballstadion/ Autistisches Temperaturempfinden, über das Schwitzen und das Alleinsein in einem ausverkauften Fußballstadion
http://schreib-lounge-blog.ch/blind/ Als Sehende im Skilager der Blinden und Taubblinden
http://www.inesmeisel.com/?post_type=post&p=153 Der Winterschläfer
http://blog.entia.de/2013/03/inklusion-und-werkstaetten-fuer-menschen-mit-behinderung-wfbm-ein-widerspruch/ Inklusion und Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) – ein Widerspruch?
http://inclusio-medien.de/wilma/ Wilma
http://pflegeundbetreuung.wordpress.com/2013/03/02/einfachsein-popo-abwischen-und-breifuttern-oder-doch-viel-mehr/ #EinfachSein: Popo abwischen und Breifüttern – Oder doch viel mehr?
http://www.polygonos.net/Autismus-Spektrum/gedanken-einer-autistin.htm#auchautistenhabengefuehle Auch Autisten haben Gefühle

 

Menschen mit Behinderung im Arbeitsfeld der Heilerziehungspflege- Ansichten einer Anerkennungsjahrspraktikantin März 1, 2013

Filed under: Aktionen,Berichte — haikoelschen @ 6:14 pm
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Menschen mit Behinderung im Arbeitsfeld der Heilerziehungspflege- Ansichten einer Anerkennungsjahrspraktikantin

Teilnahmebeitrag an:

Blogger-Themen-Tage
#EinfachSein Behinderungen, Medien und die Gesellschaft

Hallo erstmal an alle Neulinge auf meinem Blog!
Ich bin eine 25jährige Kölnerin, die gerade mitten im Annerkennungsjahr zur Heilerziehungspflegerin ist. Dieses Jahr absolviere ich in einem integrativen Kindergarten am anderen Ende der Stadt.
Wenn ich nicht zur Arbeit gehe oder in die Schule, dann bin ich mit Freunden unterwegs.

Nach dem Abschluss der Realschule bin ich in die integrative Oberstufe der Anna-Freud-Schule (Förderschule f. Körperliche u. motorische Entrwicklung) aufgenommen worden.
Auch wenn ich nach der 12 abgegangen bin, so habe ich dort die Menschen getroffen, die mich bis heute prägen und die in meinem Leben wichtige Rolle gespielt haben und noch spielen, insbesondere meine beste Freundin. Sie hat SMA und sitzt im Rollstuhl, durch sie habe ich gelernt, welch große Hürde eine einzige Treppe sein kann.

Nach einem Umweg über die Chemie bin ich jetzt examinierte Heilerziehungspflegerin und und um anerkannt zu werden, arbeite ich ein Jahr.
Wie gesagt, ich arbeite in einem integrativen Kindergarten, was mir unheimlich viel Spaß macht und mir zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Genug von mir, nun zum eigentlichen Beitrag.

drei Jahren die Ausbildung begann, war ich der Meinung, die Heilerziehungspflege befasse sich mit allen Menschen mit Behinderung.
Falsch gedacht, in der Heilerziehungspflege geht es in erster Linie um Menschen mit geistiger Behinderung.
Weil Menschen mit körperlichen Behinderungen meist zu selbstständig
Kann das sein? Kann ein Mensch zu selbstständig sein und keinerlei Hilfe benötigen?
Nein, gerade in der Zeit, in der das persönliche Budget mehr und mehr auch für Menschen mit körperlichen Behinderungen wichtig wird, werden Heilerziehungspfleger gebraucht. Wir dürfen pflegerisch und behandlungspflegerisch arbeiten, weil wir das lernen und wir praktische Unterweisungen darin bekommen.
Wir werden zu Fachkräften ausgebildet!
Fachkräfte, die auch Menschen mit körperlichen Behinderungen in ihrem Leben helfen können.
Bei einer 24 Stunden Assistenz durch große Dienstleister wie den ASB oder das DRK werden Hilfskräfte eingesetzt. Ich habe das auch gut 3 Jahre gemacht. Im Grunde finde ich das gut, dass man im Sudium oder als Zweitjob so ein bisschen Geld dazu verdienen kann, aber ich finde es auch schwierig ohne konkrete Einweisung pflegerisch zu arbeiten. Nicht jeder „Kunde“ kann sich so ausdrücken, dass die Hilfskraft ihn versteht. Oft scheitert es aber auch an Hilfsmitteln.
So hatte ich nach einem Horrordienst echt Panik wieder mit einem Lifter zu arbeiten, im Pflegepraktikum lehrte man mich damit umzugehen und mittlerweile kann ich damit gut arbeiten und habe keine Angst mehr davor.

Fachkräfte hätten von anfang an weniger Probleme, wenn man die Hilfskräfte einweisen würde, würde dieses Problem auch wegfallen.
Was also ist meine Ansicht dazu?

Menschen mit Behinderung werden mit Hilfskräften versorgt, weil sie günstiger sind als Fachkräfte!

Aber es werden Fachkräfte ausgebildet, die entwerder unterbezahlt werden oder sich ein falsches Bild von dem Beruf machen.

Mein Gedanke war, vor Beginn der Ausbildung, dass ich als Fachkraft im Assistenzdienst arbeiten kann. Im Assistenzdienst für Menschen mit körperlichen Behinderungen.
Doch in der Ausbildung liegt der schwerpunkt bei Menschen mit geistigen Behinderungen, selbst Menschen mit schwersten Mehrfachbehinderungen finden kaum Platz, oder gar Menschen mit seelischen Behinderungen.
Das finde ich sehr schade.
Ich weiß, dass 2 Jahre Theorie nicht reichen um alle Aspekte zu beleuchten.
Dennoch habe ich mir ehrlich gesagt etwas anderes unter dem Beruf vorgestellt.
Mir ist beswusst und das finde ich gut, dass immer mehr Menschen mit geistiger Behinderung aus großen Häusern in kleine Wohngruppen ziehen oder alleine in einer Wohnung leben, dazu benötigen sie Fachkräfte wie uns Heilerziehungspfleger.

Aber mein Beruf ist vielen kein Begriff. Mein Beruf ist nur Fachleuten in der Behindertenhilfe ein Begriff, mir ist erst im Verlauf der vergangenen sechs Monaten bewusst geworden, was ich eigentlich alles mit meinem Abschluss machen kann.
Ich kann in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten, in einer großen Pflegeeinrichtung (die jedoch weniger werden), im betreuten Wohnen, im Freizeitbereich, in integrativen Kindergärten oder Schulen und und.
Das umfasst für mich aber nicht nur den Bereich Menschen mit geistiger Behinderung, nehme ich den Bereich der Freizeitgestaltung, heißt das für mich auch Begleitung und Assistenz bei Konzert- oder Theaterbesuchen für Menschen mit einer Körperbehinderung. Darauf wird man nicht vorbereitet in der Ausbildung. Wie schwierig sich so ein Besuch gestaltet, weiß ich aus eigener Erfahrung.
Man braucht Nerven aus Stahl und eine unglaubliche Geduld.
Das kann man nicht lernen, das hat man.

Meines Erachtens nach werden Menschen mit Körperbehinderungen immer als selbstständiger dargestell als es manchmal der Fall ist.
Ich kenne einige Menschen im Rollstuhl oder die motorisch eingeschränkt sind, sie haben oft eine stärkere Persönlichkeit als zumindest ich selbst. Mein Gefühl sagt mir, dass dies auch gerade deshalb so ist, dass sie für jede Hilfe kämpfen müssen.
Anders als Menschen mit geistiger Behinderung, sie bekommen oft mehr Hilfe als sie benötigen, weil sie hilflos scheinen, wenn man sie lässt, zeigen sie aber, dass sie selbstständig sind.

In der Heilerziehungspflege sollte ein Umdenken erfolgen und das passiert, zumindest an meiner Schule.
Menschen mit geistiger Behinderung werden dazu animiert sich zu verselbstständigen. Das finde ich gut!
Jetzt muss nur noch verstanden werden, dass auch Menschen mit Körperbehinderungen unsere Hilfe brauchen und sei es nur im Pflegerischen Aspekt (Das ist zumindest meine Ansicht.)!

Das eigentliche Problem liegt für mich jedoch nicht in der Ausbildung, sondern das Bild der Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft.
Wenn das Bild der Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft ein anderes wäre, dann hätte ich nicht den Gedanken, dass meine Arbeit nicht wertgeschätzt wird.
In Film und Fernsehen werden Menschen mit Behinderung oft hilflos und geistig untebelichtet dargestellt.
Wenn es mehr positiv wertschätzende Beiträge zum Thema Menschen mit Behinderung gäbe und sich die Sprache vieler Journalisten ändern würde (hier stößt mir immer die Phrase “an den Rollstuhl gefesselt” sauer auf), dann würde unsere Gesellschaft Menschen mit Behinderung akzeptieren, wie sie auch alle anderen Menschen akzeptiert.

Ich hoffe, ich konnte mit meinem Artikel den ein oder anderen zum Nachdenken anregen und er war nicht zu verwirrend.
Vielen Dank fürs Lesen.
Würde mich über Feedback freuen!

Liebe Grüße