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Stuttgart 2012 Juni 29, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 10:45 am
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Stuttgart mal mehr als nur 12 Stunden und endlich wieder mit Melly. ❤

Nachdem wir leicht verzweifelt die Jugendherberge suchten, waren wir echt erstaunt als wir in unser Zimmer kamen.
RIESIG!
Letztes Jahr das Zimmer in Stuttgart International war winzig und am Neckarpark das Zimmer war groß!! Mit Aussicht auf den Bad Cansätter Bahnhof… Das war aber auch der einzige Minuspunkt.

Ein gutes hatte es am Bahnhof zu wohnen, der Weg in die Altstadt war nicht lang und so liesen wir den Abend in der Altstadt bei Chinesisch und Eis ausklingen.
Am nächsten morgen wartetet eine böse Überraschung… Der Aufzug war kaputt und so sassen wir knapp 2 Stunden im vierten Stock, im Zimmer, fest.
Nach der "Befreiung" machten Melly und ich uns auf, die Umgebung zu erkunden und landeten zufällig am Zoo.

Da der für uns komplett kostenfrei war und es obendrauf noch einen Plan zum Thema Barriefrei gab, schlenderten wir durch den wunderschönen Zoo. Ich kann die Wilhelma nur empfehlen <3.

Nachmittags ging es Richtung SI-Centrum, dort assen wir was und warteten auf den Einlass in das Palladium Theater.
RolliPlätze in Reihe 24 sind schon echt hart, die Aussicht ist gut, aber wie mir Melly und Claudia berichteten war von da hinten nicht viel mit Gesichter erkennen…
Ich finde sowas immer schade, zumal Melly auch mehr oder weniger im Gang stand…
Ich hatte es mir auf einem Plätzchen rechts außen in Reihe 3 bequem gemacht und erwartete Gutes und ich wurde nicht enttäuscht.
Rebecca steigt mit jedem Besuch in meiner Gunst auf. Es wird mehr und mehr zu einem meiner Liebsten Stücke.

Besetzung 27.6.12

Ich- Valerie Link
GROßARTIG!! Ich liebe Valerie in dieser Rolle. Sie spielt sowohl die Naive Ich toll wie auch die Starke Ich und ihr Duett mit Pia ohne Worte!!

Maxim de Winter- Jan Ammann
Meine Angst, er würde immernoch wie ein Vampir singen war unbegründet. Er war echt grandios sowohl gesanglich als auch schauspielerisch.

Mrs. Danvers- Pia Douwes
Ich wollte sie immer schon auf der Bühne bewundern und nun hat es geklappt. Ihre Stimme ist sooooo krass. Lediglich im Schauspiel fehlte mir etwas, klar sie hatte echt Wahnsinnsblicke drauf, aber irgendwie wirkte sie teilweise etwas abwesend, machte aber nix, ihre Stimmgewalt war genial.

Beatrice- Helena Blöcker
<3. Einfach toll.

Mrs. van Hopper- Claudia Stangl
Was eine durchdringende Stimme XD. Super genial diese Frau.

Jack Favell- Hannes Staffler
Blass und unscheinbar, ist gegen Pia völlig versunken. Schade.

Frank Crawley- Mattihas Graf
Im Febuar hatte er mir stimmlich nicht so gut gefallen, aber dieses Mal sein Song war echt genial und mitreißend. Toll gesungen und was ein Schauspieler.

Ben- Daniele Nonnis
Einfach toll. Wie auch das letzte Mal fand ich sein Zusammenspiel mit Valerie echt toll.

Ensemble Damen: Wiebke Wötzel (Clarice), Christina Maria Brenner, Petra Clauwens, Mona Graw, Denise Jastraunig, Michaela Schober, Maike Switzer, Gemma West
Ensemble Herren: Udo Eickelmann (Giles/ Horridge), Erwin Bruhns (Oberst Julian), Christian Kerkhoff (Firth), Fehmi Göklü (Robert), Fredrik Andresson, Christoph Apfelbeck, Raphael Dörr, Carl van Wegberg

Dieses Ensemble ist der Wahnsinn!!!!

Es war eine tolle Show, mit leichten Abstrichen zum letzten Besuch, aber damit kann ich leben.
Es war schön, dass Melly und Claudia auch so begeistert waren.
Der nächste „there and back“- Besuch ist schon in Planung…

Nach einer schönen Show ging es zurück in die Jugendherberge und am nächsten Morgen ging es leider schon nach Hause.

Stuttgart ist eine echt schöne Stadt und lohnt sich definitv für einen Kurztripp, nicht nur wegen der Musicals.

Stuttgart 2012 Bilder

 

Hair TiC Wuppertal// Hair Opernhaus Bonn Juni 18, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 12:08 pm
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02.06.12 TiC Atelier Hair

Auch zwei Nächte später weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
Irgendwann im Verlauf des Abends sagte ich zu Melly: „Nur weil das von Patrick ist, muss es mir ja nicht gefallen.“

Und ich glaube, so ungefähr kann ich es beschreiben.
Es war ein netter Abend im Drogenrausch und mehr nicht.

Die Kostüme waren mir zu ausgefallen und zu bunt, der Ton miserabel dafür die Darsteller einsame Spitze.
Gesanglich und schauspielerisch richtig gut und ohne sie wäre echt alles schlecht gewesen, besonders hervorgetan haben sich die Männer der Kunst, allen voran Hennig Flüsloh als Burger und Jens Dahmen als Claude.
Abgesehen davon, dass Henning 90% halb nackt über die Bühne lief (*schmelz*) zeigte er deutlich, dass er der Anfüher ist und was das bedeutet, shlussendlich bedeutet es, dass er statt Claude in den Krieg muss.

Das Stück ist ganz interessant, hatte für mich aber nicht die nötige Tiefe, zumindest nicht in dieser Inszenierung.

Aber ich mag das Atelier des TiCs es ist dort immer gemütlich, auch wenn ich unsere Tischnachbarinnen unausstehlich fand (ja, es stehen Nummern an dem Tisch, aber was kannn ich dafür, wenn ich mich dahin setzen soll, weil der Brandschutz es so will?/ Reden wärend eines Stückes ist soooooo wichtig…).

Hair reizt mich jetzt nicht nochmal in Wuppertal, aber vielleicht ein anderes Stück.

17.06.12 Hair, Opernhaus Bonn

Projektionen sind wohl grad im Trend.
Ich muss das nicht immer nachvollziehen, aber nun gut.

Das Bühnenbild hat mir sehr gut gefallen, im Grunde komplett weißer Hintergrund mit den Kulissen als Farbtupfern.
Dadurch lag der Fokus komplett auf den Figuren, was ich echt klasse fand.

Die Geschichte ist mir irgendwie abhandengekommen…

Aber die Darsteller haben alle Schwächen der Inszenierung herausgeholt und gezeigt, was sie können.
Mein Fokus lag auf drei Darstellern, weil ich diese bereits kannte. Das Ensemble in Bonn ist deutlich größer, was eine größere Bandbreite an Figuren macht, es gab auch Figuren, die es in Wuppertal nicht gab.

Hendrik (Chess und JCS)- Burger
KAWUUM. Ich habe komplett vergessen, wie genial er auf der Bühne ist. Seine Perrücke…kein Kommentar, aber der Rest war sooo genial. Ein toller Kerl <3.

Ursula (Buddy)- Donna
<3.
Einfach toll. So eine schöne Stimme und was eine Tänzerin!

Maricel (diverse Konzerte)- Sheila
Huch, wo kam die den her? Sie sitz eine ganze Zeit im Publikum. Eine tolle Stimme und so toll gespielt.

Fazit: Eine interessante Inzenierung ohne Handlung und tolle Darsteller.
Für mich hätte es auch eine konzertrale Fassung sein können, weil ich echt nicht hinter die Handlung gestiegen bin. Kann aber auch am Musical liegen.

Vergleich:
Wuppertal hatte mehr Handlung aber ein Sprachwirrwarr und eine viel zu kleine Bühne.
Bonn hatte kaum Handlung, Text auf Deutsch und Songs in Englisch (gute Wahl!!), viele Darsteller, was das ganze lebendig gemacht hat und ein gutes Bühnenbild, dass nicht ablenkte.

Hair wird wohl nicht mein Stück, vielleicht sehe ich es mir nochmal an, wenn die Besetzung stimmt;).

By the way: Ich hab mein Examen bestanden!
2 in Gesundheit
2 in Didaktik (ich wusste, dass das mit dem KEC ne gute Idee war XD)
1 in Pädagogik

 

„Hallo, ich bin ein Clown“ oder der Tag der Überraschungen Juni 11, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 12:55 pm
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Stuttgart 9.6.12
(mehrmaliger Kommentar vor, wärend und nach der Tour „Wir fahren nach Stuttgart/ Wir sind in Stuttgart/ Wir waren in Stuttgart- Man sind wir bescheuert“)

Rica und ich hieß es dieses Mal, so dachte ich, ich hatte mich allerdings gewundert, war um R^2 und Maren nicht sagten ich solle Grüße ausrichten…Die drei traf ich dann an der SD in Stuttgart…
Darüber hab nicht nur ich mich gefreut, es war fast als wären wir in Oberhausen, nur Melly fehlte…

Nachdem dann ganz kurz vor Knapp auch endlich ein Maxim eintrudelte gingen wir Richtung Eingang.

Raphael, der 5 Minuten vor Sign-In kam…

Die Besetzung lies mich Gutes erahnen, aber all meine Erwartungen wurden übertroffen.

Matinéebesetzung Rebecca 9.6.12

Ich- Valerie Link
Maxim de Winter- Raphael Dörr
Mrs. Danvers- Femke Soetenga
Beatrice- Helena Blöcker
Mrs. van Hopper- Claudia Stangl
Jack Favell- Carl van Wegberg
Frank Crawley- Jörg Neubauer
Ben- Daniele Nonnis

Christina Patten (Clarice), Lena Brandt, Petra Clauwens, Michaela Schober, Maike Switzer, Gemma West, Wiebke Wötzel
Udo Eickelmann (Giles/ Horridge), Erwin Bruhns (Oberst Julian), Matthias Graf (Frith), Christian Kerkhoff (Robert), Fredrik Andersson, Christoph Apfelbeck, Alexander Bellinkx, Hendrik Schall

Dirigent- Boris Ritter (Kam in Deutschland Farben un trug wärend der Show ein Deutschland Schweißband, welches er zum Schlussapplaus ablegte, sehr inkonsequent, aber Femke wollte auch nicht mit ihrem orangen Schal spielen…)

Wo fange ich an?
Beim Ensemble, das mich in seinen Bann gezogen hat, bei den Hauptdarstellern, die einander hätten übertreffen können und so harmoniert haben?

Harmonie ist eigentlich ein gutes Stichwort zum Beginnen.
Alle Stimmen passten perfekt zueinander und harmonierten, sei es das Ensemble allein, mit den Hauptdarstellern oder die Hauptdarsteller untereinander.
Selten hat mir ein Ensemble so gut gefallen, alle scheinen auch echt Spaß zu haben.
Beim Ball von Manderley hatte einer besonders Spaß, der Clown.
Er kam auf die Bühne und sagte: „Ich bin ein Clown.“ Vorbei war es mit der düsteren Stimmung…

Düstere Stimmung verbreitete Femke als Danny. Ihr erster Auftritt im Prolog hinterlies bei mir eine Gänsehaut. Sie hat Blicke drauf, Carl ist einfach mal um einen halben Meter geschrumpf als er neben ihr stand und überlegte die Einladung zum Tee anzunehmen.
Schön auch ihr Blick, als sie Ich fast dazubringt vom Balkon zu springen und die Raketen in der Bucht auftauchen. Gruselig war auch ihr letzter Auftritt, mit der Fackel legt sie das Feuer auf der Treppe (Ich könnte nicht mit der brennenden Fackel so schnell laufen…) und dann ihr Gesicht, als sie das Nachthemd fallen lässt. GRANDIOS!

Nicht weniger grandios und zwischenzeitlich Furchteinflößend war Raphael als Maxim.
Ich hatte ernsthaft Angst, er würde Valerie irgndwas brechen und als er auf Carl losgegangen ist, war er so heftig, dass er Jörg blöd im Gesicht erwischte, dieser verzog zumindest schmerzhaft das Gesicht. Doch nicht nur die Wut hat er gespielt, auch hat man ihm zu jedem Zeitpunkt angesehen, was er denkt und dass er sich nach und nach in Ich verliebt. Selten habe ich so ein Minenspiel gesehen. Auch stimmlich überzeugte er mich, sogar sosehr dass ich mich zwischenzeitlich fragte, wie er es schafft locker 10 Jahre älter auszusehen und zu spielen, als er eigentlich ist.

Valerie als Ich ist ein echter Glücksgriff, ist sie zu Beginn ständig bemüht nicht aufzufallen und es allen recht zu machen, was man gerade an ihrer Körperhaltung erkennt, ist sie zum Schluss eine junge Frau, die weiß was sie will. Den Umschwung sah man ihr richtig an, ihre Körperhaltung wurde von gekrümmt zu aufrecht. Ihre Stimme passt perfekt und ihre Duette mit Raphael und Femke waren einfach toll. Es herrschte so eine gute Energie und Dynamik auf der Bühne, gerade auch weil Valerie es schaffte im richtigen Moment zurückzustehen oder sich nach vorne zu stellen.

Mrs. van Hopper ist nicht die netteste, sie ist überheblich und eingebildet, genau das hat Claudia gezeigt. Sie strotze vor Selbstbewusstsein und unterdrückte Ich nur um dann auf dem Ball zu zeigen, dass jeder Mann sich glücklich schätzen könnte, sie an seiner Seite zu haben.

Der nächste Fiesling in der Runde ist Favell. Als Carl Dienstag schrieb er würde spielen, war mein Entschluss gefasst, auch wenn ich ihm diese Rolle nicht unbedingt zutraute, so wollte ich ihn in dieser Rolle sehen. Irgendwas trieb mich dazu, ihm eine Chance zu geben. Und ich habe es keine Sekunde bereut!! Wenn ich nicht in Furcht vor Raphael oder Femke verging, so hatte ich Angst vor Carl. Der hatte in seinem Gespräch mit Maxim soviel Wut in sich, dass ich mich fragte, wo er die herholte. Doch er war nicht nur wütend, er war richtig schleimig und widerlich „Eine Hand wäscht die andere“ war eines der Highlights der Show. (Hatte ja echt Angst, dass sein Akzent das Lied etwas verfremdet, aber wenn er singt ist da kein Akzent)

Ein weiteres Highlight der Show waren Helena und Udo als Beatrice und Giles. Ich musste ständig lachen wenn Udo irgendwelche Grimassen zog, er hat sich ja soo gefreut Mrs. van Hopper kennen zu lernen. Die zwei waren ein Dreamteam und Helane hat ihre Songs so gefühlvoll gesungen.

Die Herren des Hauses Jörg als Frank, Matthias als Frith und Christian als Robert waren soo toll zusammen. Jörgs Solosong war soo gefühlvoll und sein Schauspiel mit Valerie war so genial.

Es gab auch eine Panne und eine Unterbrechung.
Einer der Pagen lies sich die Kiste von Mrs. van Hopper auf den Fuß fallen und humpelte von der Bühne.
Mitten im Heiratsantrag brüllte wer aus dem Publikum „Stop“, mein erster Gedanke war, dass es Valerie galt, sie solle Maxim nicht heiraten, doch recht schnell wurde klar, dass ein Zuschauer kollabiert war. Saallicht an, Darsteller von der Bühne und Vorhang runter. Kurze Unterbrechung und die zwei fingen mit der Szene nochmal an. Bewundernswert, dass sie sich nichts anmerken liesen.

Die Show war so grandios!
Ich glaube, ich habe meine Traumbesetzung gefunden…

Nach der Show waren wir noch kurz mit Femke verabredet und dann setzten Maren und ich uns in die Sonne.
Doch was wäre ein 12Stunden Tripp nach Stuttgart ohne einen Besuch auf dem Schiff nach New York?

Also hieß es für mich Abends „Schiff Ahoi“.

(Kann mir bitte wer sagen, warum es vor der Show diesen dusseligen Rebecca Trailer gibt???)

Ich hatte ja lediglich den Wunsch, Marco nocheinmal auf der Bühne zu sehen und dieser Wunsch wurde mir erfüllt.
Dass ich aber zum zweiten Mal an diesem Tag aus einem Theater gehen würde und sagen könnte, super Besetzung, das habe ich nicht erwartet.

Abendbesetzung Ich war noch niemals in New York 9.6.12

Lisa Wartberg- Sabine Mayer
Axel Staudach- Karim Khawatmi
Maria Wartberg- Karin Schroeder (Deniere)
Otto Staudach- Ernst Wilhelm Lenik
Fred- Uli Scherbel
Costa- Marco Billep
Florian staudach- Luca Strasser
Kapitän/ Minister- Markus Hanse
Steward- Horst Klumbrein
Frau Menzel- Tanja Schön
Frau Sargnägele- Janina Gay

Maik Lohse, Christoph Jonas, Matthias Otte, Denys Magda, Christopher Bolam, Sanny Roumimper, Nic Ineson, alan Byland, Ahou Nikazar, Ellen Wawrzybiak, Sara Bispham, Fabiana Denicolo

Erschreckend wie viele ich davon doch kenne…Aber ich habe mich soooo mega gefreut besonders über Marco, Uli, Karim, Chris ^2, Maik, Ahou und Ellen.

Die kleinen Rollen kommen nie ganz zur Geltung, aber alle machen das Beste daraus um im Gedächtnis zu bleiben und das gefällt mir.
Das Ensemble hatte soviel Spaß und strahlte eine Energie aus, unglaublich.

Sabine und Karim als das Hauptpaar Lisa und Axel. Diese Harmonie war echt toll. Beide machen im Verlauf der Handlung eine Wandlung durch und beiden konnte man diese ansehen. Ich musste zum Schluss echt die Tränen zurückhalten, als Sabine, Karim stehen gelassen hat.

Karin und Ernst als Altes Paar Maria und Otto. Bei den beiden merkte man immer wieder, dass es ihre letzte Show war, die zwei waren so liebevoll im Umgang miteinander.

Uli
und Marco als Traumpaar des Abends, Fred und Costa. Bisher haben die Paarungen mich überzeugen können, doch das was die zwei da hingelegt haben hat alles was ich bisher gesehen habe übertroffen. Mehr fällt mir grade dazu nicht ein, weil die zwei mich so geflasht haben.

Luca als Florian hat mir auch gut gefallen.

Endlich hatte ich eine große Panne.
Das Navi fuhr herunter doch die Projektion ging nicht.
Irritierter Blick des Dirigenten, der aber weiter gemacht hat, so gab es das Navi nur als Hörspiel.

Die Show war richtig toll und zum Schluss gab es einen Moment, wo das Ensemble mir das Gefühl vermittelt, dass da etwas zu Ende geht und die ganzen Knuddler an Karin waren auch nicht immer so. Es war toll dabei gewesen zu sein.

Leider war es wohl meine letzte Show NY in Stutti, aber ich freue mich auf ein Wiedersehen mit dem Stück in Oberhausen.

Um 3.15Uhr stellte ich den Motor aus und war froh 15 Minuten später im Bett zu liegen.
Ein toller Tag und ein toller Ausflug, aber anstrengend war es schon.

 

Next to Normal de Musical, 6.6.12 Juni 8, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 3:52 pm
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Ik was in Venlo.
Mieterse dag geweest.

Keine Sorge, ich kann noch Deutsch.
Dafür spreche ich zu wenig Niederländisch, im Grunde grade 4 oder 5 Worte.
Verstehen tu ich deutlich mehr, sodass ich auch dieses Jahr in den Niederlanden ins Theater wollte.

Next to Normal

Es erzählt die Geschichte einer Mutter, die an einer bipolaren Störung leidet und von den Auswirkungen, die diese auf ihre Familie hat. Außerdem befasst sich das Musical mit Themen wie Trauer um einen Verlust, Selbstmord, Drogenabhängigkeit, Ethik in der modernen Psychiatrie und dem Leben in einem Vorort.
(Danke Tante Wiki)

Mit diesem Textauszug ist im Grunde alles gesagt, außer dass die Mutter mit ihrem toten Sohn redet und er sie immer tiefer in die Krise führt, zwischenzeitlich bildet sie sich ein, er riefe sie zu sich. Die Familie bricht im Verlauf des Stückes auseinander, auch weil jeder eine andere Art hat mit der Mutter umzugehen oder mit den allgemeinen Familienproblemen.
Umso tiefgründige Stücke auszuführen benötigt es nur sechs Darsteller.

Sechs Darsteller, die alles geben und ein einfaches Gerüst als Spielfläche benutzen, dieses zum Leben erwecken und es mal die Küche oder das Arbeitszimmer sein lassen.

Auf zwei Ebenen können die Darsteller so agieren und nebeneinander Geschichten darstellen und den Zuschauer mitnehmen.

Selten bin ich aus dem Theater heraus und dachte, so könnte es auch in der Nachbarschaft passieren.
So nah am Leben sind die wenigsten Musicals.
Und ich finde es gut, dass es auch Musicals gibt, die so nah am Leben sind.

Doch nicht nur die Story hat es mir angetan, auch dass die Musiker auf der Bühne sassen (BuddyFeeling ^3), aber auch die großartigen Darsteller.

Jonathan Demoor- Henry
Kleine und unscheinbare Rolle und dennoch sorgt er für den nötigen Witz und gibt seiner Spielpartnerin den Halt, den ihre Rolle so dringend benötigt.

Michelle van de Ven- Natalie
Die vergessene oder ignorierte Tochter. Man nimmt ihr zu jeder Zeit ab, dass sie mehr Beachtung will und sich dennoch um ihre Familie sorgt, bei Henry findet sie Halt und schlussendlich auch Frieden.

René van Kooten- Psyschiater
Der rockende Doktor XD.
Was für eine Stimmgewalt.
Er möchte das Beste für seine Patientin und dennoch schlägt er radikale Wege ein, die schlussendlich die Familie zerstören.

Wim van den Driessche- Vater
Von ungläubig bis zu tiefst erschüttert und versteinert, dass ist das, was erdurchmacht und zu keinem Moment nahm ich es ihm nicht ab.

Simone Kleinsma- Mutter
Es ist bestimmt nicht einfach eine Frau zu spielen, die nicht Herrin ihrer Selbst ist, sie brachte jede Verzweiflung so zur Geltung, als wüsste sie wirklich nicht weiter, unglaublich ihr Schauspiel mit ihrem toten Sohn, als dieser sie zu sich rief.

Freek Bartels- Gabriel
Wer hat schon die Chance einen Toten zu spielen ohne ein Geist zu sein und den Menschen denen er nah war, wirklich und körperlich nah zusein? Grandioses Spiel, hab mich zu Beginn ernsthaft gefragt, ob da nicht was mit einem Toten war, bis dass es im Verlauf des ersten Aktes klar wurde…

Sechs unglaublich tolle Darsteller.
Sechs unglaubliche Stimmen.
Ein tolles Bühnenbild.
Einmal tolle Livemusik.
Eine unglaubliche Choreo und Regie.

Das macht N2N aus.

Schade, dass die Tour schon vorbei ist.

Blümchen

Theater

Holländer…

Naja nächsts Ziel Stutti… There and back…One day and two Shows…

Knettergek…