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Sherlock Mai 28, 2012

Filed under: Gebrabbel — haikoelschen @ 2:04 pm
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Ich bin verliebt…
In eine Tv-Serie.
Zahllose Freunde von mir mussten sich mein Geschwaffel über Sherlock anhören (an dieser Stelle…Tut mir echt Leid).

Vor einger Zeit hatte ich von der BBC Serie gehört und nun beschlossen sie zu gucken, um mich von den Prüfungen abzulenken.
Bereits die erste Folge packte mich und so guckte ich Tage hintereinander die jeweils 90Minuten langen Folgen.
Bisher gibt es zwei Staffeln mit je drei Folgen und es wird eine dritte Staffel geben.

Was fasziniert mich so an der Serie?

Zum einen die Eigenarten von Sherlock…ich hab mir die orginal Bücher direkt bei Amazon vorgemerkt…
Zum anderen das Zusammenwirken von Sherlock und John.

John verwirrte mich, also eher Martin Freeman, bis heute morgen hatte ich ihn auf einem Wallpapr als Bilbo auf dem Desktop XD.
Er spielt den Dr. Watson mit viel Leidenschaft und gibt der Figur eine Seele, einen festen Standpunkt in der Serie und an der Seite von Sherlock.

Benedict Cumberbatch spielt den arroganten und zu sozialen Kontakten kaum fähigen, aber ziemlich cleveren Sherlock. Er wirkt in jeder Szene so, als würde er alles um ihn herum analysieren und immer alles sehen. So ist es ja auch eigentlich und ich finde, er gibt dem Detektiv etwas androgynes.

Sherlock Holmes der berühmte Detktiv aus der Bakerstreet 221a und sein treuer Gehilfe Dr. John Watson.

Bisher hatte ich mich damit nicht befasste, hatte nur irgendwann mal den ersten Sherlock Film mit Jude Law und Robert Downey Jr. gesehen.
Erst nachdem ich die Serie begonnen hatte, befasste ich mich mit den Orginalen von Sir Arthur Conan Doyle.
Ich frage mich ernsthaft, wie ich das bisher nicht gut finden konnte und nicht nicht dafür interessiert habe.
Es ist eigentlich genau die Art von Krimi die ich interessant finde.
Gut gegen Böse, wobei nicht immer klar ist, wie gut der Gute wirklich ist und wie nah er am Rande des Wahnsinns steht.

In der Serie wird recht schnell klar, dass Sherlock nicht viel von zwischenmenschlichen Kontakten hält und Menschen gerne mit unangehemen Wahrheiten beleidigt.
Erst mit Beginn der zweiten Staffel wird ersichtlich, dass Sherlock vielleicht doch so etwas wie Gefühle entwickeln kann.
In der letzen Folge (Achtung Spoiler für 2×3!!) geht er soweit, dass er um seine Freunde zu retten, seinen Selbstmord fingiert.
In der vorigen Folge stritt er noch ab welche zu haben. Doch sein Erzfeind Moriaty lässt ihm keine andere Wahl.
Sherlock sieht sich auf der Seite der Engel bezeichnet sich aber nicht selbst als einen.
Ich habe die letzte Folge zweimal gesehen (alle im englischen Orginal) und musste beide Male heftig weinen…
Es versetzt einem einen Stich, wenn John, Sherlock als den menschlichsten Menschen bezeichnet, den er je kennen lernte und dann zu wissen, dass Sherlock ihn hört, da er sich versteckt.
(WANN ZUR HÖLLE GEHT ES WEITER…)

Das Beste an der Serie ist das Ende, wenn John vor Sherlocks Grab steht und sagt:
„There is just one more thing,just more thing, just one more miricale Sherlock, for me. Don´t be dead. Just for me.“
Weinend verlässt er das Grab und im Weggang sieht man Sherlock, der hinter einem Baum steht und ihn beobachtet.
*Heulkrampf*

Die Chemie zwischen Martin und Benedict stimmt einfach und macht einen Großteil der Serie aus. Das Niveau auf dem diese Serie sich bewegt ist unglaublich hoch und sehr beeindruckend. Ich freue mich auf mehr.

Bilder:

So nu aber wirklich lernen für die letzte Prüfung.

 

Stanke ohne Strom Tour 2012, 24.5.12 Witten Mai 25, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 2:01 pm
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ENDLICH wieder SoS.
Und diesesmal ohne größere Hürden als ein fetter Stau hinter Köln-West ;).

Das Hapa Haole liegt in einer Wohnsidelung und sieht von außen aus wie ein gut bürgerliches Gasthaus.
Wir waren in der Eventscheune.
Super Location!!!
Jeder konnte sich einen Platz suchen, so setzten wir uns mittig, aber gut 10m von der Bühne weg.
Super Plätze.

Es versprach ein grandioser Abend zu werden, auch weil gleich drei Special Guest angekündigt wurden.
Annika Firley , Ensemble „Ich gehör nur mir“- Konzerte
Roberta Valentini, Company Bielefeld
Maricel, Solokünstlerin

Allein die Damen haben gereicht um die Bude zu rocken, doch das was die Jungs da gebracht haben war grandios.
Sie haben sich selbst übertroffen.

Patrick spielt nicht mehr Keyboard, es gibt Zuwachs in der SoS-Gemeinde: H.C. (Aufruf, wir sollten uns auf Facebook überlegen, was die Buchstaben bedeuten könnten.)
Wer jetzt denkt, Patrick würde nicht mehr an irgendwelchen Knöpfen spieln, der täuscht sich… Er hat immer noch was zum dranrumspielen.
Doch zuallererst singt er.

Singen, dass darf auch der erblondete Chris Vega, sogar ein Solo.

Abundzu darf auch Tim mitsingen, lediglich Chris Dragger hat Singverbot.

Der Abend war richtig toll, auch wenn ich nicht Stimmung machen konnte, weil so fast ohne Stimme is das ganz doof.
Die Lieder waren echt der Kracher und der Strom bei SoS ist definitiv super ;).

Nach dem Konzert meinte ich: „Eigentlich könnte Patrick auch einfach ein ganzes Konzert mit Defying gravity machen…“ Aber wer so Hammerstimmen wie Roberta und Annika an seiner Seite hat, der darf auch ein Lied gern mal 10 Minuten ziehen oder länger.

Eines meiner Highlights war allerdings, dass Maricel „Rolling in the deep“ mit den Jungs gesungen hat <3. Diese Frau ist der Hammer.

Roberta hat die Bühne gerockt und Annika hat etwas sanftere Töne angeschlagen. Super genial.

Die Jungs machen aus jedem Song etwas besonderes und das ist das besondere an Sos.
Schön wenn man am nächsten Tag einen Song im Radio hört und denkt:"Das ham die Jungs aber besser gesungen."

Ich freue mich schon auf Juli, wieder im Hapa Haole, dann mit Melly und Patty.

(Ich hab nur noch eine Prüfung!!!)

 

Inklusion- Gemeinsam anders 23.5.12 Mai 24, 2012

Filed under: Aktionen,Berichte,Gebrabbel — haikoelschen @ 11:48 am
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Steffi und Paul sind die „Neuen“. Beide sind anders als die anderen. Das Mädchen ist intelligent und sitzt im Rollstuhl, der Junge ist geistig zurückgeblieben. Die Neuankömmlinge sollen in die 9. Klasse der Rousseau-Gesamtschule inkludiert werden. Was heißt das, für die Mitschüler, die Lehrer, die Eltern und für die beiden jungen Menschen selbst? Die Inklusion von Steffi Harder und Paul Fischer an der Rousseau-Schule gestaltet sich schwierig. Klassenleiter Albert, der fest an das Programm glaubt, versucht alles Menschenmögliche. Doch die zynische Steffi tyrannisiert ihre Mitschüler verbal und gibt sich kaum Mühe im Unterricht – während der zurückgebliebene Paul sich anstrengt, aber wegen seiner langsamen Auffassungsgabe nur wenig erreicht. Zudem stellen sich sowohl überforderte Lehrer als auch besorgte Eltern gegen das Projekt. Sie glauben, dass Steffi und Paul andere, weiter fortgeschrittene Schüler in ihrer Entwicklung bremsen. Die Atmosphäre ist angespannt und das nicht nur in der Schule. Dann kommt es zu einem Zwischenfall… Filminformation der ARD

Hätten sie doch besser eine gut recherchierte Dokumentation gedreht als das…

Im Verlauf des Mittwochabend fragte ich mich mehrmals warum ich mir diesen Film anguckte.
Vielleicht die Hoffnung, dass die ARD etwas gutes aus dem Thema Inklusion machen würde?
Vielleicht weil ich hoffte noch etwas für die dritte Prüfung am kommenden Mittwoch zu lernen.
Ich weiß es nicht.

Ich war aber auch nicht die Einzige, die den Film gesehen hat.
Über SMS blieb ich mit Melly in Kontakt, über Twitter mit Sigi und über FB mit Marcus.

Melly; sitzt im Rollstuhl und bekommt 24 Stunden Assistenz, beginnt im Sommer eine Ausbildung zur Bürokauffrau
Sigi; Studentin der Sonderpädagogik auf Lehramt Förderschwerpunkt lernen und geistige Entwicklung
Marcus; Klassenkamerad, ebenso in den Abschlussprüfungen zum HEP

Einig waren wir uns darin, dass der Film nicht sonderlich gut war, doch jede Unterhaltung hatte einen anderen Schwerpunkt.

Melly und ich waren uns einig, der Film war schlecht und gerade das Verhalten von Steffi spiegelt nicht die Wahrheit wieder, der Zuschauer bekommt das Bild, alle jungen Mädchen im Rollstuhl wären asi und hätten ihre Behinderung nicht akzeptiert und verlieben sich in ihren Lehrer, nur um dann am Ende der Schulaufführung aus dem Rollstuhl aufzustehen…

Sigi und ich unterhielten uns über die dargestellte geistige Behinderung, mir war das Bild zu undeutlich, für mich war nicht zu erkennen, was Paul konnte und was nicht. Das Bild wurde so gezeichnet, als ob er nicht rechnen könne und einfach viel zu schnell aggressiv reagieren würde. Und nach einem Vorfall bei der Schulaufführung wird er von der Schule verwiesen, für ein Verhalten, wo er nichts für konnte. Sigi und ich waren uns einig, dass die nicht funktionierende Inklusion gut war, aber gerade das Ende war schlecht, weil der Pädagoge nicht auf den Schüler eingingund so die Inklusion nur für einen der beiden etwas brachte, die Rollstuhlfaherin.
Größtes Problem für mich persönlich ist allerdings, dass die Schüler von Schauspielern darstellt wurden und nicht von Echten Menschen mit Behinderung, Sigi merkte an, wer dafür sein Kind hergeben würde, woraufhin ich meinte, dann besser eine Dokumentation, Sigi meinte dazu, die hätte nicht soviel Zuschauer erreicht. Das stimmt wohl, lieber Sensationsjournalismus als die Realität.

Marcus und ich hatten wohl den meißten Spaß in der Fehlersuche.
Beginnend mit „Behinderte Menschen“, was in Abwandlungen 7 mal auftauchte, uns HEPs wird beigebracht „Menschen mit Behinderung“ zu sagen, da erst der Mensch zählt und dann erst die Behinderung.
Nie wurde aufgeklärt, was für Behinderungen die zwei Schüler haben, sodass ein Mensch, der keine Ahnung hat auch nicht verstehen konnte, warum die zwei so agiert haben.
Eine nicht barrierefreie Schule trifft die Realität und die heiß gelieben Feuerschutztüren, die immer zu sein müssen, liesen sich nicht mit Hilfe eines Schalters öffnen.
Der Schulhelfer kommt und kommt nicht und keiner der Leher sieht sich in der Lage vernünftig mit den Schülern zu agieren, besonders Paul leidet darunter, da ihn keiner gezielt anspricht und er völlig überfordert ist. Wenigstens da wird klar, Inklusion kann nur funktionieren, wenn Lehrer, Schulamt und Helfer eng zusammenarbeiten.
Die Eltern wurden nicht aufgeklärt, was die Inklusion für ihre Kinder bedeutet und so wird der Elternabend zu der besten Szene im Film. Es gibt Ängste, alle Schüler würden schlechtere Noten bekommen. Herrlichst war der Schweizer, der aufgebracht fluchte XD.
Auch schön, dass Steffi mal mehr mal weniger machen konnte…
Insgesamt waren wir uns darüber einig, der Lehrer würde nicht wissen, was er da tut und wäre vollkommen überfordert mit seinen Aufgaben, auch das wird ein Teil der Realität sein, aber Inkulsion kann nur funktionieren, wenn Pädagogen weitergebildet werden…
Von der Mutter von Paul fange ich erst gar nicht an, fpür mich ist auch diese Darstellung nicht gelungen.

Fazit:
Ein schlechter Film.
Einzig die Inklusion, die nicht funktioniert ist gut dargestellt und das Elterngespräch.
Die Schauspieler waren nicht echt und es gab keinerlei Erklärung zu ihren Behinderungen.
Ein Film fürs Fernsehen produziert, nähert sich einem sehr sensiblen Thema ohne es richtig zu erfassen.
Sehr, sehr schade, gerade den öffentlich-rechtlichen hatte ich mehr zugetraut.
Auch schade, dass es hinterher keine Dokumentation über reale Inklusion gab, ob gelungen oder nicht.

 

Moments of Musical Mai 14, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 3:05 pm
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12.5.12 Mehrgenerationenhaus Oberhausen

Sabi und Flo hatten vor Wochen gefragt ob wir zu ihrem Auftritt kommen würden.
Da ich die zwei gerne mal live hören wollte, sagten Melly und ich zu.
Wir fuhren einfach mal so nach Oberhausen…wie ich Stadtverkehrsführungen in fremden Städten doch liebe…
Wir hatten keine Ahnung was uns erwartete und dafür dass ich nur auf Sabi und Flo gespannt war, wurde ich ziemlich geflasht von dem Rest der da noch mit auf der Bühne stand.

Flo brachte mich dazu an meinem Verstand zu zweifeln..er sang, ganz offensichtlich, aber diese Stimme..wo auch immer der die herholt… ❤

Sabi war nervös und hinterher nicht zufrieden mit sich, kann ich nicht nachvollziehen, selten hat mich die ToFi so gepackt. ❤

Leider weiß ich keine anderen Namen, es wurde ja keiner Vorgestellt, ein deutlicher Minuspunkt, wie das Schauspiel im zweiten Akt.
Sister Act(Film) wurde umgetauft und mit Playback aufgeführt.
Eigentlich echt lustig gemacht, aber für mich nicht passend zu einer Gala…

Ja der Rest auf der Bühne…
Tod/Greasball/Krolock… KAWUM, wenn der mich nicht vom Hocker gerissen hat, wer dann?

Elisabeth un andere… Das Kleid war schon echt beeindruckend, aber die Stimme noch mehr, genial.

Die Moderatoren waren okay, aber die nette Dame sollte an ihrem Ausdruck arbeiten, Stimme hat sie ja ;).

Alle auf der Bühne haben mir gefallen und ich freue mich auf das kommende Frühjahr und auf die Premiere von "Frankenstein".

Der Abend war echt schön un hat mir noch einmal echt Kraft gegeben für die kommenden anderthalb Wochen.

Am 21./23. und 30.5. heißt es für mich Prüfung…

*PANIK*

 

Jubiläumskonzert Uni Big Band Bonn Mai 8, 2012

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 5:44 pm
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Warum gibt es in MusicalTheatern immer weniger Musiker?
Es kann nicht daran liegen, dass es keine guten gibt, wie ich am 6.5.12 wieder feststellen durfte.

Knapp drei Monate nach meinem ersten Big Band Konzert zog es Julia und mich wieder in die Aula der Bonner Uni.

Die Big Band hatte zum Jubiläumskonzert geladen und hatte als Gäste einige Ehemalige angekündigt.

Wie bereits im beim ersten Mal war ich echt begeistert von der Musik.
Ich fand es spannend, dass viele Positionen durchgewechselt wurden und es immer andere Gesichter auf der Bühne gab.

Leider mussten Julia und ich kurz vor der Zugabe gehen, weil wir unseren Zug nicht verpassen wollten.

Dennoch hat der Trip sich sehr gelohnt und ich werde bestimmt wieder kommen.

Auf der Bühne zu sehen waren:

Saxophone: Hans-Cristian Dörrscheidt, Markus Land, Benjamin Himpel, Sebastian Weber, Ferdinand Göbel

Trompeten: Herwig Barthes, Thomas Graf, Felix Nebeling, Mathis Kampermann, Cay Schmitz

Posaunen: Gerhard Halene, Patrick Embgenbroich, Stefan Weitershagen, Axel Koch(Ehemaliger) ist eingesprungen für Christoph Rieke

Piano: Tobias Röhser

Bass: Dirk Jacob

Schlagzeug: Thierry Clarens

Gäste: Ehemalige Bandmitglieder
Leif Battermann
Felix Eichert
Benjamin Himpel
Michael Janssen
Marco Just
Björn Klaus
Benni Koch
Guido Kordel

Leitung: Oliver Pospiech

 

Ein Mann geht durch die Wand

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 4:40 pm
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Essen 5.5.12
Folkwang Absolventen auf der Bühne.
Ich glaube mit dem diesjährigen Abschlussprojekt habe ich alle Absolventen von 2010 wiedergesehen.
Weil, warum auch immer, Oliver Morschel nicht da war, konnten wir Andreas Bongard bewundern.

Der Reihe nach…

Melly und ich machten uns auf den Weg zum Bahnhof…statt geplanter 35 Minuten waren wir fast 60 unterwegs…Zug verpasst.
Eine Stunde später als geplant kamen wir in Essen bei Kathrin an.
Machte nix, gemeinsam gingen wir Essen…Knoblaub mit Knoblauchbrot auf Knoblauch XD.

Wir gingen ins Theater im Rathaus und ich lies mich völlig überraschen.
Null Plan worum es ging.
Im Nachhinein hätte ich mir mal besser das Heft durchgelesen…
So schön es auch war, so anstrengend war es auch.
Alles wurde gesungen, es gab keine Dialoge und vieles wurde gereimt.
Man musste genau zuhören.
Wenn ich das Heft hätte gelesen, dann hätte ich zumindest die Story gekannt, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht.

Eine richtig schöne Geschichte, Lieder, die zu Ohrwürmern werden, und begeisterte Darsteller – braucht es mehr, um ein Musical erfolgreich zu machen?

Herr Dutilleul ist ein kleiner, viel zu bescheidener Postbeamter 3. Klasse. Das Leben ist eintönig. Außerdem hat er Ärger mit seinem Vorgesetzten, weil seine Briefe viel zu freundlich ausfallen.

Eines Tages stellt er etwas ganz Erstaunliches fest: Er kann durch Wände gehen! Endlich hat er Gelegenheit, sich an seinem ungeliebten Chef zu rächen. Er treibt Schabernack, wie man es ihm nie zugetraut hätte, attackiert die, die ihn sonst drangsaliert haben, dringt in den Tresor einer Bank ein und der Traum seiner einsamen Nächte geht in Erfüllung: Herr Dutilleul erobert das Herz seiner Nachbarin, die er schon so lange anbetet.
(Quelle: http://www.theater-im-rathaus.de/TIR_Web/Fsai/This/F028/T0779/F028.htm)

Ein tolles Stück und die Darsteller waren echt genial.
Bei solchem Nachwuchs muss man sich keine Gedanken um die zukünftigen Darsteller machen.

 

War Horse, Preda un Kram Mai 7, 2012

Filed under: Gebrabbel — haikoelschen @ 7:01 pm

Seit dem 6.5.12 steht der Nachfolger für die Vampire in Berlin fest.
War Horse
Und es ging ein Aufschrei durch die Musicalszene.
Warum?
Weil ein neues Stück nicht angenommen werden konnte, weil es ja die geliebten Vampire vertreibt, wären diese jedoch ein weiteres Mal wo anders hingewandert, so wäre das auch schlecht gewesen.
Des weiteren habe ich mich an einer Diskussion zu Rebecca beteiligt, aber eher mehr um das Feuer zu schürren, es liefe nicht gut.
Musicalfans sind oft nur auf ihre Lieblingsstücke fixiert und stehen neuen Shows sehr kritisch gegenüber.
Ich bin auch kritisch, aber ich bin bereit mich auf neues einzulassen.
Ich finde das Thema von War Horse interessant, wenn meine Prüfungen vorbei sind, werde ich mich intensiver damit befassen.
Ich persönlich finde den Schritt von der SE sehr mutig und gut.

(Die Berichte zu „Ein Mann geht durch die Wand“ und dem „Jubiläumskonzert der Uni Big Band Bonn“folgen in den kommenden Tagen)

In der Schule durften wir uns „Once we had a dream“ ansehen. Ein Musical über die Zustände auf den Phillipnen.
An sich keine schlechte Sache, aber mir war da zuviel Werbung für den Verein „Preda“ und den „Tatort-Verein“ drin. Die Darsteller waren echt klasse und man muss ihnen zu gute halten, dass sie kein wort deutsch können und dennoch recht verständlich den deutschen Text gesprochen haben.

Ein Musical ist eine Art zu zeigen, wie es in anderen Ländern aussieht, dass dort Kinder im Gefängnis landen oder sie missbraucht werden, dass Menschenhandel in den Händen der Mafia liegt und dass Regierungen wegschauen, dennoch muss man damit nicht Werbung für eine bestimmte Hilfsorganisation machen.
Es kam mir einfach ein bisschen falsch vor.

Good News.
Ich habe meinen Platz fürs Anerkennungsjahr.
In einer KiTa in Dellbrück.