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Et Lisbeth, Mittelblond, Köln, 22.12.10 Dezember 23, 2010

Filed under: Berichte — haikoelschen @ 6:59 pm

Kleinstes Theater Köln und super knuffig.
Es waren nur eine handvoll Leute da, aber es passen ja auch nur 48 Leute in den Saal.
Wir brauchten eine kleine Rampe um die Stufe zum Eingang zu überwinden, aber das war kein Problem.
An der Kulturkneipe wurden wir von Malcom Walgate begrüßt, er hatte nicht gewusst, dass wir kommen und war dementsprechend überrascht.
Würde aber behaupten, dass er sich gefreut hat, auch über das kleine Geschenk, das wir für ihn hatten.
Marco Schlüter, der Besitzer des Mittelblonds, begrüßte uns auch sehr herzlich.
Kurz vor acht Uhr ging es in den Saal.
Wir sind es ja mittlerweile gewöhnt, nah an der Bühne zu sitzen…
Machte aber nichts, wir saßen seitlich.
Klein aber fein.
Marco hielt noch eine kleine Vorrede.
War schon sehr lustig.
Er sollte uns den Abend über als Erzähler René Gligée begleiten.
Sehr genial.
Er wurde immer auf einem Bildschirm gezeigt, der Mittig auf der Bühne hing.
Mit zunehmenden Stück, wurde die Wodka-Flasche leerer und der Kerl immer voll.
Dabei hat er so was von den „typischen“ Schwulen raus hängen lassen.
Zu köstlich.
Nadine Kühn hat eine grandiose Stimme.
Das Stück fängt mit „frei und schwerelos“ an und bereits da hatte sie mich von sich überzeugt.
Später hat sie dann noch unter anderem „Ich gehör nur mir“ gesungen und ich war restlos begeistert von ihr.
Tolle Schauspielerin und geniale Sängerin.
Natascha Balzat ist im wahrsten Sinne eine Wucht, stimmlich wie schauspielerisch.
Sie durfte so geniale Stücke wie „Rebecca“ oder „It s a kind of magic“ performen.
Ihre Stimme ist der Wahnsinn.
Oliver Dollansky hat das Stück geschrieben und auch noch Regie geführt und nebenbei noch selber mitgespielt.
Sehr, sehr toll.
Malcom durfte auch zeigen was er konnte, er hat zwischendurch eine super geniale Tanzeinlage gebracht und hat „Elephant Love Medley“ zusammen mit Nadine performt und mich umgehauen.
Aber der Abend hat sich allein deshalb gelohnt, weil er den Herbert-Part von „Wenn Liebe in dir ist“ gesungen hat.
Einige Texte der Lieder wurden umgeschrieben, damit sie besser passen, so wurde zum Beispiel „Good morning Baltimore“ und „Niemand stoppt den Beat“ verändert.
Aber tolle Veränderungen.
Insgesamt war es ein tolles Stück und ich freue mich, dass es nächstes Jahr nochmal aufgeführt wird.
Es hat unheimlich Spaß gemacht, im Grunde wurde die Welt der Musicals total in den Kakao gezogen und verhunzt.
Nie wieder werde ich Bibi Blocksberg so sehen, wie früher und ich glaube ich werde zukünftig immer die Uwe Kröger sagen.

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